Als 1995 Viktor Suworows „Der Eisbrecher. Hitler in Stalins Kalkül“ im renommierten Klett-Cotta-Verlag erschien, war die Verlegenheit unter deutschen Zeithistorikern groß. Ein Buch, daß das Dogma vom „Deutschen Überfall auf die friedliebende Sowjetunion“ widerlegte und behauptete, Hitler wäre einem russischen Angriff unmittelbar zuvorgekommen, war politisch nicht erwünscht. Suworow durfte in der Folge nicht mehr bei Klett-Cotta publizieren, seine Thesen wurden zumindest hierzulande abgetan. International läuft die Diskussion über Suworows Thesen allerdings weiter: In diesem Sammelband melden sich 10 russische, us-amerikanische und israelische sowie ein österreichischer Historiker zu Wort.