Beizjagd – das Jagen mit Vögeln – übt seit jeher und auch heute große Faszination auf viele Menschen aus, wie die Beliebtheit der zahlreichen Greifvogelwarten auf Burgen und anderswo beweist.
Dieses Buch wendet sich an ein breites Publikum, das alles Wissenswerte zum Thema „Beizjagd“ erfahren will: Die Wildbiologie der verschiedenen Greifvögel macht klar, weshalb sich nur bestimmte Arten von ihrem Verhalten her für die Beizjagd eignen. In erzählender Form und oft heiter schildert der Autor dann die langwierige Arbeit des Abrichtens mit ihren zahlreichen Schwierigkeiten und seine Erfahrungen auf der Beizjagd selbst – warum man etwa nie in der Nähe eines Hühnerhofes jagen sollte. Ein eigenes Kapitel ist der Kulturgeschichte der Beizjagd seit Friedrich II. von Hohenstaufen gewidmet, ein anderes ihrem gegenwärtigen Stellenwert. So jagt man in Sibirien auch heute noch mit Steinadlern auf Wölfe, während bei uns Falken eingesetzt werden, um Vogelschwärme von Sportflughäfen fernzuhalten.
Zielgruppe:
Alle an Natur und Greifvögeln Interessierte, Jäger und Naturschützer.
Der Autor:
Wolfram Martin, geb. 1945 in Lindenthal/Leipzig, war schon mit 14 Jahren praktizierender Falkner. 1969 Jägerprüfung in Bayern, 1982 Jagdaufseherprüfung. Seit 1970 publizistisch tätig, u.a. für „Wild und Hund“, „Die Pirsch“, „Der Dachshund“, „Der Anblick“, „Rheinisch-Westfälischer Jäger“. Buchveröffentlichungen: „Jagen mit dem Teckel“ (1993), „Abschied von Elan“ (1994). Lebt derzeit in Bad Berleburg-Berghausen.