Längst hat sich der Sterz vom ländlichen Grundnahrungsmittel zum gern gesehenen Gast auf den Speisekarten der gehobenen Gastronomie entwickelt. Dieser Entwicklung trägt die überarbeitete Neuauflage des „Sterz- und Polenta-Kochbuchs“ von Herbert Paukert Rechnung. Geboten wird eine große Fülle von Sterz-Rezepten aus Buchweizen-, Roggen- oder Gerstenmehl, Hirse- oder Weizengrieß. Vor allem aber die Polenta, also der Maisgrieß, nimmt breiten Raum ein und der Bogen der Rezepte für die „goldgelbe Verführung“ spannt sich bis weit in den Südosten Europas. Nicht unwesentlich zum neuen Image des Sterzes hat übrigens auch die Tatsache beigetragen, dass Maisgrieß und Maismehl glutenfrei und damit für Zöliakie-Betroffene gut verträglich sind.
Sterz und Polenta eignen sich für alle Gänge eines Menüs. Dies beweisen Rezepte für Polentaknöderlsuppe, Mais-Safran-Suppe, Heidensterz, Maisgrießauflauf mit Schafkäse, Polenta nach Lasagne-Art, Gemüse im Maisgrießring, Polentapudding, Maisgrießflammeri, Maisgrieß-Apfelschmarren und viele andere mehr.
Der Autor:
Herbert Paukert war von 1965–1998 als Buchhändler tätig. Seit 2000 betreibt er mit seiner Frau und seiner Tochter einen erfolgreichen Gastronomiebetrieb in Feldkirchen bei Graz. Sein Interesse an Sterz- und Polentagerichten hat seinen Ursprung in seiner Zeit als Buchhändler. Damals entdeckte er seine Leidenschaft des Sammelns von Kochbüchern sowie das Fehlen eines umfangreichen Buches über diese Gerichte
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