Unter „Plenterwirtschaft“ versteht man eine „urwaldähnliche“ Waldbewirtschaftung, bei der – im Unterschied zur Kahlschlagwirtschaft – Einzelbäume aus einem alters- und baumartenmäßig sehr unterschiedlich aufgebauten Waldbestand entnommen werden. Damit entspricht sie der immer häufiger geforderten naturnahen Waldwirtschaft, stellt aber gleichzeitig einen auch ökonomisch interessanten Weg dar.
Der Autor behandelt alle für den Praktiker wichtigen Fragen: Er beschreibt die unterschiedliche Eignung der jeweiligen Baumarten für die Plenterung, die Überführung eines herkömm- lichen Altersklassenwaldes in einen Plenterwald, verschiedene Bewirtschaftungsmodelle, die notwendigen Forsteinrichtungen und vieles mehr.