Kryptische Geheimbündler? Sozialreformer? Geistige Väter der Freimaurer? Die Rosenkreuzer haben seit ihrer Gründung die Fantasie beflügelt. Dieser Bildband erzählt ihre Geschichte.
Es waren drei rosenkreuzerische Manifeste, die Anfang des 17. Jahrhunderts die Intellektuellen Europas in Aufregung versetzten. Der Inhalt von zweien dieser Manifeste: ein neuer Stern, der unter anderem von dem Astronomen Johannes Kepler wenige Jahre zuvor wirklich entdeckt worden war. Ausgehend von diesem Stern ruft die „hochlöbliche Fraternität R. C.“ zur geistigen Generalreformation auf – der Beginn einer Legende inmitten einer Zeit, in der sich in Europa Katholiken und Protestanten unversöhnlich gegenüberstanden.
Das Buch schildert die Wurzeln dieser Lehre in der Philosophie der Antike und den Einfluss, den christliche Mystiker wie Meister Eckhart, Albertus Magnus und Jakob Böhme, Neuplatoniker der Renaissance wie Giordano Bruno, christliche Kabbalisten wie Johannes Reuchlin und John Dee und Alchimisten wie Raimundus Lullus, Nicholas Flamel, Johannes Trithemius, Agrippa von Nettesheim, Paracelsus, aber auch Roger Bacon und Johannes Kepler auf die Lehre der Rosenkreuzer gehabt haben.