HOPFER – Die Geschichte einer altösterreichischen Familie
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780 Seiten, 14,8 x 21 cm, Hardcover
Hopfer lautet der Namen jener Familie von Ackerbürgern, die in den Jahrzehnten zwischen der bürgerlichen Revolution von 1848, über den Ersten Weltkrieg und die Wirren der Ersten Republik bis zum Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland im obersteirischen Altenmarkt lebte. Das Schicksal von drei Generationen dieser Familie, die dort Heimat fanden, mit Blut, Schweiß und Tränen Wurzeln schlugen und ein Vermögen schufen, aber letztlich scheiterten, ist eng verbunden mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes und Österreichs insgesamt.
Zwar handelt es sich dabei um eine ganz gewöhnliche, ja durchschnittliche Familie, die weder große Kriegshelden, noch wichtige politische Akteure und auch keine anderen Berühmtheiten hervorbrachte. Dennoch haben ihre Mitglieder alle Höhen und Tiefen, Kriege und Krisen, Gründerzeit und Weltwirtschaftskrise, Aufbau und Zusammenbruch in diesen Jahrzehnten durchlebt und durchlitten. Und zumeist nicht als souveräne Herren des eigenen Geschicks, sondern zumeist als Opfer und als Getriebene.
Und insbesondere in der Gestalt jenes Vinzenz Hopfer, der im Mittelpunkt dieses Familienromans steht, manifestiert sich die Vergeblichkeit des Strebens, für sich und seine Familie im Bereich einer fest gefügten Heimat Freiheit, Wohlstand und Sicherheit auf Dauer zu gewährleisten. Letztlich erweisen sich für Hopfer vermeintliche Gewissheiten wie „Gott, Kaiser und Vaterland“ als fragwürdig, Familienbande als brüchig und das Vertrauen in die eigene Schaffenskraft und Erkenntnisfähigkeit als trügerisch.
Der Autor:
Andreas Mölzer hat mit mehreren Unterbrechungen ein Vierteljahrhundert an diesem Familienroman geschrieben. Darin fließen historisch gesichertes Wissen über das Schicksal der eigenen Familie mit relativ wahrscheinlichen Mutmaßungen und literarischer Fiktion zusammen, nach der Maxime: Und wenn es nicht so war, so hätte es zumindest so sein können. Nach einer apokalyptischen Erzählung („Der Graue“), die Mölzer in den 80er-Jahren geschrieben hat und einem politisch-historischen Schelmenroman („Mortadella“), den er zwischen 2015 und 2018 verfasste, legt er mit „Hopfer“ seine bisher umfangreichste belletristische Arbeit vor.
An sich ist Andreas Mölzer bislang vorwiegend als Autor von mehr als zwei Dutzend historisch-politischer Sachbücher, politischer Kolumnist in nahezu allen Medien des Landes, häufiger Gast in allen politischen Talkshows, Autor von Film-Dokumentationen sowie als Herausgeber des Wochenmagazins „Zur Zeit“ hervor getreten. Der 1952 in Leoben geborene Mölzer gilt als einer der wenigen Rechtsintellektuellen des Landes und als nonkonformistischer Vordenker des nationalliberalen Lagers. Er war unter Landeshauptmann Jörg Haider Kulturberater des Landes Kärnten, Abgeordneter des österreichischen Parlaments, und ein Jahrzehnt Mitglied des Europäischen Parlaments. Heute ist er Vorsitzender des Kärntner Heimatdienstes.
Hopfer lautet der Namen jener Familie von Ackerbürgern, die in den Jahrzehnten zwischen der bürgerlichen Revolution von 1848, über den Ersten Weltkrieg und die Wirren der Ersten Republik bis zum Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland im obersteirischen Altenmarkt lebte. Das Schicksal von drei Generationen dieser Familie, die dort Heimat fanden, mit Blut, Schweiß und Tränen Wurzeln schlugen und ein Vermögen schufen, aber letztlich scheiterten, ist eng verbunden mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes und Österreichs insgesamt.
Zwar handelt es sich dabei um eine ganz gewöhnliche, ja durchschnittliche Familie, die weder große Kriegshelden, noch wichtige politische Akteure und auch keine anderen Berühmtheiten hervorbrachte. Dennoch haben ihre Mitglieder alle Höhen und Tiefen, Kriege und Krisen, Gründerzeit und Weltwirtschaftskrise, Aufbau und Zusammenbruch in diesen Jahrzehnten durchlebt und durchlitten. Und zumeist nicht als souveräne Herren des eigenen Geschicks, sondern zumeist als Opfer und als Getriebene.
Und insbesondere in der Gestalt jenes Vinzenz Hopfer, der im Mittelpunkt dieses Familienromans steht, manifestiert sich die Vergeblichkeit des Strebens, für sich und seine Familie im Bereich einer fest gefügten Heimat Freiheit, Wohlstand und Sicherheit auf Dauer zu gewährleisten. Letztlich erweisen sich für Hopfer vermeintliche Gewissheiten wie „Gott, Kaiser und Vaterland“ als fragwürdig, Familienbande als brüchig und das Vertrauen in die eigene Schaffenskraft und Erkenntnisfähigkeit als trügerisch.
Der Autor:
Andreas Mölzer hat mit mehreren Unterbrechungen ein Vierteljahrhundert an diesem Familienroman geschrieben. Darin fließen historisch gesichertes Wissen über das Schicksal der eigenen Familie mit relativ wahrscheinlichen Mutmaßungen und literarischer Fiktion zusammen, nach der Maxime: Und wenn es nicht so war, so hätte es zumindest so sein können. Nach einer apokalyptischen Erzählung („Der Graue“), die Mölzer in den 80er-Jahren geschrieben hat und einem politisch-historischen Schelmenroman („Mortadella“), den er zwischen 2015 und 2018 verfasste, legt er mit „Hopfer“ seine bisher umfangreichste belletristische Arbeit vor.
An sich ist Andreas Mölzer bislang vorwiegend als Autor von mehr als zwei Dutzend historisch-politischer Sachbücher, politischer Kolumnist in nahezu allen Medien des Landes, häufiger Gast in allen politischen Talkshows, Autor von Film-Dokumentationen sowie als Herausgeber des Wochenmagazins „Zur Zeit“ hervor getreten. Der 1952 in Leoben geborene Mölzer gilt als einer der wenigen Rechtsintellektuellen des Landes und als nonkonformistischer Vordenker des nationalliberalen Lagers. Er war unter Landeshauptmann Jörg Haider Kulturberater des Landes Kärnten, Abgeordneter des österreichischen Parlaments, und ein Jahrzehnt Mitglied des Europäischen Parlaments. Heute ist er Vorsitzender des Kärntner Heimatdienstes.
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